Exklusives Interview mit Mika zu DITS

Produktion-Update

Bild von Mikael Kuetche

Im Interview mit Mika erzählt er euch, um was genau es bei Dancing in the Shadow geht und ihr erhaltet einen exklusiven Einblick wie Pre- und Produktionsphase abliefen.

Hallo! Bevor wir zum Interview mit Mika kommen, möchte ich mich noch ganz kurz vorstellen. Ich bin Markus und studiere Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaften an der TU Ilmenau. Da die Serie eng mit den Studierenden der Uni zusammenarbeitet, habe ich die Möglichkeit bekommen, dieses Semester die Blogartikel für die Serie als Praxiswerkstatt zu schreiben. Für den ersten Artikel habe ich ein exklusives Interview mit Mika organisiert — welcher euch im Folgenden viel Spannendes zu Dancing in the Shadow erzählen wird.

Markus: Als allererstes will ich gerne zu dir als Person kommen. Erzähl doch gerne ein paar kurze Fakten über dich und für was du bei Dancing in the Shadow zuständig bist.

Mika: Ich bin Mika oder auch Mikael, 29 Jahre alt und studiere Informatik im Bachelor an der TU Ilmenau. Seit sechs Jahren lebe ich in Deutschland und verbringe meine Zeit hauptsächlich in Ilmenau, teils in Bayern bei meiner Freundin und ab und zu in Berlin bei meinem Onkel.
Bei Dancing in the Shadow führe ich die Regie. Darunter kann man sich vorstellen, dass ich beispielsweise das Programm und die verschiedenen Departments koordiniere und für die szenische Ausführung am Set und die inhaltliche Darstellung der Szenen zuständig bin.

Markus: Mich würde als Außenstehender einmal interessieren, wie ihr auf die Idee gekommen seid, eine eigene Serie zu erstellen und wie das Ganze dann ins Laufen gekommen ist.

Mika: Auf die Idee, eine Serie zu erstellen, bin ich ursprünglich vor drei Jahren gekommen. Damals habe ich noch biotechnische Chemie studiert und habe neben den Vorlesungen Skizzen erstellt — das war aber alles noch nichts Ernstes. Ich bin ein großer Marvel-Fan. Was ich mir jedoch stets gewünscht hätte, waren mehr Helden ohne Superkräfte.

Markus: Dann wäre es natürlich auch interessant, zu wissen, worum sich die Serie dreht. Natürlich wirst du jetzt nicht alle Details ausplaudern dürfen, aber vielleicht schaffst du es mit ein paar Ausschnitten den Lesern einen Einblick über den Inhalt der Serie zu vermitteln?

Mika: Am liebsten würde ich immer alles ausplaudern. Um aber auf den Punkt zu kommen: Es geht um Anpassung in der Gesellschaft. Es geht um Zugehörigkeit. In unserer Serie gibt es Menschen, die das Gefühl bekommen, nicht dazuzugehören. Sie erleben den Druck der Anpassung, haben dabei aber auch eigene Ziele, eine eigene Persönlichkeit. Schließlich treffen sie aufeinander und bemerken diese Gemeinsamkeit. Das schweißt sie zusammen. Ein guter erster Einblick?

Markus: Absolut. Dann heißt es, Dancing in the Shadow soll “die erste XQ Musical Serie Deutschlands” werden. Was kann ich mir darunter vorstellen?

Mika: In der Filmindustrie spricht man immer von einem “4Q-Format”. Dabei geht es um die Zielgruppen, welche ausschließlich in männlich und weiblich unterteilt sind. Davon wollen wir uns distanzieren und mit unserer Serie auch die vielen anderen Geschlechter ansprechen.

Markus: So eine Serie zu drehen erfordert bestimmt viel Aufwand. Wie viel Zeit hat die Pre- und Produktionsphase in Anspruch genommen?

Mika: Etwas mehr als zwei Jahre. Grob kann ich sagen, dass die Pre-Produktionsphase eineinhalb Jahre gedauert hat, die Produktionsphase ein halbes Jahr. Davor habe ich schon eine Skizze erstellt gehabt, aber so richtig entschieden loszulegen haben wir uns Mitte 2019.

Markus: Und wie sieht das bei soviel Arbeit mit der Motivation aus?

Mika: 2020 kam natürlich erst einmal Corona. Das war ein harter Schlag, doch wir haben uns dazu entschieden nicht aufzugeben. Also entstand die Idee, das Drehbuch fertig zu schreiben und die ersten Folgen zu releasen. Wir sahen den Lockdown als Chance, das Drehbuch zu überarbeiten, in dieser Zeit kamen und gingen auch viele Leute. Motivation ist bei so einem langen Projekt ein wichtiger Faktor, ich war so etwas wie der “Motivationstreiber”. Wir haben ganz nach dem Motto agiert: Dranbleiben, das wird schon.

Markus: Jetzt würde ich noch gerne von dir wissen, was dir bis jetzt bei DITS am meisten Spaß bereitet hat.

Mika: Die Menschen! Weißt du, zu einer wunderbaren Story gehören auch immer wunderbare Menschen. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, mit jedem einzelnen zusammenzuarbeiten. Es ist bei den von uns erschaffenen Charakteren fast so, als würde man die eigenen Helden aus seiner Kindheit treffen, die unser Cast und die Crew zum Leben erweckten.

Markus: Zum Schluss noch ein kleiner Ausblick in die Zukunft. Gibt es vielleicht schon ein Datum, an welchem ihr plant, die ersten Folgen zu releasen? Und was ist euch neben einem hoffentlich großen Publikum wichtig zu erreichen?

Mika: Ein festes Datum kann ich noch nicht nennen. Angepeilt wird aber spätestens Ende Oktober oder Anfang November 2022, je nach Verlauf der Postproduktion. Vor allem wäre mir beim Publikum wichtig, der Serie und dem Genre Musical eine Chance zu geben.

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